Anfang September herrschte rund um das Alte Backhäusle reges Treiben. Helga Fritsch und Wolfgang Weber begrüßten die 14 jungen Gäste. Nach dem ersten Beschnuppern und Erkunden wurde die Gruppe mit der Historie des Backhauses vertraut gemacht. Mit großen, staunenden Augen sahen die Kinder in das Innere des noch kalten Backofens. Nach dem sie einiges grundsätzliches über das Anfeuern und Backen in einem Holzbackofens erfahren hatten, durften die Kinder einzelne, der draussen aufgeschichteten Äste, den Kienbengel zur Feuerstätte bringen. Linus, der Jüngste der Gruppe durfte die Zündwürfel mit einem Feuerzeug entfachen. Viele fleißige Hände schafften unermüdlich neues Holz herbei, und so brannte das Feuer bald lustig im Ofen.
Helga Fritsch erklärte und zeigte den Kindern nun, wie aus den Zutaten ein typischer Brotteig hergestellt wird. Geschickt wurde die Masse mit der Hand vermengt und zum gehen lassen abgedeckt. Nach einer kurzen Pause, welche die Kinder bei bestem, sonnigen Wetter auf dem Spielplatz überbrückten, konnte der Teig schließlich fertig gemacht werden. Der Ofen hatte in der Zwischenzeit seine Backbetriebstemperatur erreicht, die Hitze, welcher er abstrahlte imponierte den Kindern.

Allen hat es sichtlich geschmeckt.
Die ersten Teiglinge wurden mit dem Wellholz und Muskelkraft rund, oder fast rund zu Böden ausgewellt und durfte kreativ mit allerlei leckern Zutaten belegt werden. Sobald eine Pizza fertig gerichtet war, kam das Kommando „Fertig“ und die Rohlinge wurden mit einem Schieber in den glutheissen Ofen geschoben. Die Kinder waren erstaunt wie schnell die Teiglinge kross gebacken waren. Der Hunger konnte so nach und nach schnell gestillt werden. Nach dem sich der ganze Teig in leckere Pizzen, auch für zu Hause verwandelt hatte, war es bereits Zeit für die Eltern, ihre Kinder abzuholen.
Wir, vom Heimatverein sagen Allen Kindern herzlichen Dank für Ihr Kommen.






im Internet angeboten wird. Nach kurzer Diskussion innerhalb der Vorstandschaft wurde beschlossen dieses Bild zu kaufen.

Ministerpräsident Winfried Kretschman (Grüne) hatte Ende 2018 eine Initiative angestoßen um die Dialekte in Baden Württemberg zu stärken und ihre Sprecher vor Diskriminierung zu schützen. Kindern Dialekte abzugewöhnen, bezeichnet Sprachforscher Hubert Klausmann als „Blödsinn“. Vielmehr habe die Lernpsychologie nachgewiesen, dass Kinder, die Dialekte sprechen und mit Standart-Deutsch aufwachsen, Vorteile beim Erlernen von Fremdsprachen besitzen. Dialekt stehe für Heimat und Verwurzelung.
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erstrahlt in frischem Glanz, gerade rechtzeitig um bei einem schönen Osterspaziergang den unübertroffenen Ausblick in die Rheinebene zu den fernen Vogesen und dem Straßburger Münster zu geniessen.