Muhrbachmomente: Wandern zwischen Wald und Wasser

Das Neusatzer Tal bietet wunderschöne Spazier- und Wanderwege, welche in den letzten Jahren durch die neu trassierten, ausgeschilderten Rundwanderwege 1-6 eine attraktive Ergänzung fanden. Die erklärenden Flyer waren schnell vergriffen und bedurften bereits einiger Neuauflagen. Der Wunsch aus der Bevölkerung, einen Wanderweg entlang des talprägenden Muhrbachs von der Quelle bis zum Ortsausgang anzulegen, wurde vom Ortschaftsrat gerne vernommen und ausgiebig geprüft. Kleinteilige Besitzverhältnisse und landwirtschaftliche Nutzung unterliegen einem steten Wandel und eröffnen dadurch Chancen für eine Realisierung.

Umsetzung des ersten Pfad-Abschnittes

Vor 3 Jahren konnte, das 775-jährige Dorfjubiläum im Blick, ein erster Abschnitt konkret umgesetzt werden: angestoßen durch die Ortsverwaltung fand sich über den Heimatverein schnell eine tatkräftige Arbeitsgruppe „Wanderwege“ zusammen, welche vom Ortseingang einen Pfad anlegte, welcher in der Ortsmitte bei der Bäckerei mündet. Kaum angelegt und mit von Martin Klatt wunderschön gestalteten Tafeln bestückt durfte freudig die schnell erreichte Akzeptanz und Frequentierung durch Anwohner, Neusatzer Bürger und Gäste zur Kenntnis genommen werden.

 

Engagement und Realisierung des zweiten Teils 

Dadurch angespornt stieg man – in persona unseres Ortsvorstehers unermüdlich vorangetrieben – in die Planung ein, die Etappe durch den Ortskern bis zum Mätti – Grillplatz zu realisieren. Bestehende Bebauung erforderte ohnehin ein segmentiertes Abrücken vom Muhrbach, so dass ein durchgehender Pfad nahezu unmöglich erscheint und mit dem in diesem Jahr errichteten Abschnitt „Oberer Muhrbachpfad“ auf absehbare Zeit ein Ende findet.

250 ehrenamtliche Arbeitsstunden, geleistet von 10 Helfern der Arbeitsgruppe und der Ortsverwaltung, Maschineneinsatz zum Einbau von 47 Tonnen Mineralbeton und dem Setzen von 30 Treppenstufen zur Anbindung des Pfades an den Alban Stolz Weg, waren nur durch den Beschluss des Ortschaftsrates möglich, das Projekt mit knapp EUR 3.000,00 aus Globalmitteln zu fördern.

So sieht der Weg aus – und was noch kommt

Das Ergebnis: ca. 800 m Pfad, beginnend am Mättiweg in Höhe des „Sternen-Gumpens“ – manch älterer Bürger hat in diesem das Schwimmen gelernt – im Gewann Rebmatt, vorbei an Forellenteichen geht es bergwärts. Die Treppen sowie die zwei Bachquerungen über existierende Granitfindlinge erlauben keine barrierefreie Nutzung. Im oberen, überwiegend bewaldeten Abschnitt, lassen die vielen, den Blicken bisher verborgenen Trockenmauern erahnen, das in früheren Zeiten die Terrassen vollständig frei lagen und für Kartoffel-, Gemüseanbau und Weinbau genutzt waren.

Beschilderung, ein der Verkehrssicherheit geschuldetes Treppengeländer sowie die ergänzende Auflistung im Wanderflyer 1, komplett finanziert durch die darin Werbenden, runden das Projekt ab und erschließen dem Spaziergänger eine attraktive alternative Wegeführung bei seiner Wanderung auf der Neusatzer Sommerseite.

                                                                                                                                                Johannes Rettig

 

 

Weihnachten 2025

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns in dem wir viele Events hatten und etliche Termine. Für Eure Hilfe und Unterstützung danken wir sehr herzlich. Wir wünschen Allen Mitgliedern, Helfern, Freunden und Gönnern unseres Vereins eine friedvolle, besinnliche und ruhige Weihnachtszeit. Geniessen Sie diese Zeit im Kreise Ihrer Lieben.

 

Ihr Heimatverein Neusatz e.V.

 

Historischer Rundweg Neusatz – von der Idee zur Umsetzung

Was als Vision in einer Vorstandssitzung des Heimatvereins begann, hat sich zwei Jahre später in ein greifbares Stück Ortsgeschichte verwandelt: Der Historische Rundweg Neusatz. Am 23. Mai 2025 wurde er feierlich eröffnet – das Ergebnis unzähliger ehrenamtlicher Stunden, vieler Gespräche, Abstimmungen und einer guten Portion Durchhaltevermögen.

Ein langer Atem für ein großes Ziel.

Bereits 2023 entstand die Idee, in Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Institut Bühl einen Rundweg zu schaffen, der Geschichte sichtbar und erlebbar macht. Vorbild waren ähnliche Projekte in Stollhofen oder Ottersweier. Von Beginn an war klar: Das sollte kein kurzfristiges Jubiläumsprojekt werden, sondern ein bleibendes Angebot für Einwohner und Gäste.

12 Stationen sollten es werden – vom Alten Backhaus über die Gnadenkapelle bis zur ehemaligen Ziggarenfabrik. Jede Station erzählt ein Stück Ortsgeschichte, dokumentiert auf wetterfesten Tafeln und ergänzt durch digitale Inhalte, die über QR-Codes abrufbar sind.

Planung, Partner und viele Recherchen.

Schnell zeigte sich, dass es für die Umsetzung weit mehr brauchte als eine gute Idee. Die Finanzierung wurde zu einer ersten Hürde: 6.000 Euro hatte Ortsvorsteher Hans Juchem im städtischen Haushalt gesichert, die restlichen Mittel trug der Heimatverein selbst. Unterstützung wurde uns in Form von Spenden zuteil. So wurden die Trägerplatten aus Glas von Stefan Gauss über die Firma Freyler, Metallbau gespendet. Das Richten und Schweißen der Edelstahlhalterungen übernahm der Waldmatter Jürgen Licht, der uns auch beim Aufstellen und Anbringen der Glasplatten tatkräftig unterstütze.

Parallel dazu liefen die umpfangreichen Recherchen. Die Arbeitsgruppe „Historischer Rundweg“ um Franz Fallert, Patricia Klatt, Johannes Rettig, Simone Schönle, Martina Agriesti, Ingrid Erhard, Hans Juchem  und Wolfgang Weber des Heimatvereins übernahmen einzelne Themen, sammelten alte Fotos, Zeitzeugenberichte und Archivmaterial. Patricia Klatt koordienierte die Textarbeit, Franz Fallert kümmerte sich um die technische Unterstützung, und Vorsitzender Wolfgang Weber hielt alle Fäden zusammen. „Es war echtes Teamwork – jeder brachte sich nach seinen Möglichkeiten ein“, so Weber rückblickend. Unterstützt wurden wir bei allem von Dr. Michael Rumpf und Dr. Marco Müller vom Stadtgeschichtlichen Institut.

Vom Manuskript zur Tafel.

Bei diesem Schritt unterstützen uns der Pressesprecher der Stadt Bühl, Matthias Buschert sowie Stefanie Kienzle von der Medienabteilung, die auch das Layout der Tafeln übernahm. Zwei Entwürfe wurden diskutiert, bevor man sich 2024 für die endgültige Variante entschied. Hochauflösende Bilder, Quellennachweise und prägnante Texte machten jede Tafel zu einem kleinen Schaufenster in die Vergangenheit. Die Neusatzer Druckerei Doninger druckten alles auf Folie und brachte diese schließlich auf die Glasplatten auf. Eine Herausforderung war die Abstimmung mit privaten Grundstücksbesitzern – nicht jede Station konnte sofort realisiert werden. Mit Geduld und Diplomatie fanden sich jedoch meistens Lösungen.

Parallel dazu entstand der digitale Teil des Projekts: Über QR-Qodes lassen sich auf der Homepage der Stadt Bühl längere Hintergrundtexte abrufen. Die Erstellung dieser Online-Inhalte bedeutete viel zusätzliche Arbeit, die teils kurzfristig und in Eigenregie erledigt wurde.

Tanja Edwiges und Patricia Klatt gestalteten abschließend dann einen dazugehörigen Flyer mit dem Verlauf des Rundweges.

Die oft verschobene Einweihung wird Realität.

Am 23. Mai 2025 war es dann so weit: Im Beisein des damaligen Oberbürgermeister Hubert Schnurr , von Ortsvorsteher Hans Juchem, Vertretern der Stadt und vielen Bürgerinnen und Bürgern wurde der Rundweg am Alten Backhaus eröffnet.

Ein besonderer Tag für unsere Gemeinde, ein Tag an dem wir nicht nur auf unsere Geschichte blicken, sondern diese im wahrsten Sinne begehbar machen. „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“, sagte Wolfgang Weber.

Viele Helfer:innen haben dazu beigetragen, diesen Historischen Rundweg zu realisieren; Ihnen allen und auch unserem Ortsvorsteher Hans Juchem sowie dem Ortschaftsrat sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Lebendige Geschichte für die Zukunft.

Heute lädt der Historische Rundweg an seinen elf Stationen dazu ein, Neusatz mit neuen Augen zu entdecken. Er verbindet Geschichte, Gemeinschaft und moderne Vermittlung. Für den Heimatverein war das Projekt weit mehr als ein Jubiläumsbeitrag: Es ist ein Beispiel dafür was entstehen kann, wenn Engagement, Beharrlichkeit und Zusammenhalt aufeinander treffen.

„Heimat ist nichts Statisches“, sagt Wolfgang Weber. „Mit dem Rundweg wollen wir zeigen, dass Geschichte lebt – und dass sie nur dann erhalten bleibt, wenn wir sie miteinder teilen.“

 

 

 

6. Niesatzer Adventszauber

Der Heimatverein, die Niesatzer Schellenteufel, der SV Neusatz, sowie der Kindergarten „Sternenzelt“ laden am 13.12.2025 zum 6. Niesatzer Adventszauber in den Schulhof. Beginnt ist um 16:00 Uhr.

Geniessen Sie zusammen mit Verwandten, Bekannten, Freunden, nachbarn einen schönen Abend im weihnachtlich geschmückten Schulhof.

Gegen 17:30 Uhr wird der Nikoluas erwartet, der für die kleinen Besucher ein kleines Geschnek bereit hält.

Kulinarisch verwöhnen können Sie sich mit diversen Speisen und Getränken.

 

Weihnachtsgruss

Wir wünschen allen Freunden, Gönnern und Förderer des Heimatvereins Neusatz e.V.

Backhaus beim 5. Niesatzer Adventszauber

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue jahr 2025.

Wir sagen Danke für Eure Unterstützung und aktive Mithilfe über das Jahr und freuen uns mit Euch im kommenden Jahr unser 70. jähriges Vereinsbestehen begehen zu dürfen.

Es erwartet Euch ein volles Jahresprogramm mit etlichen Highlights. Lasst Euch überraschen.

Aktion „Kienbengel“

Um den Backbetrieb unseres Backhauses auch zukünftig zu sichern, ist die Vorstandschaft derzeit mit dem Sägen, Entasten und Ablängen der nötigen Kienbengel im Wald beschäftigt.

Durch Förster Manfred Ruf wurde uns ein Stück im Wald zugewiesen. Dort hat der Forst Stämme geschlagen und ausgeastet. Diese Äste sind es nun die wir entasten und ablängen. Bewaffnet mit Säge und Gertmesser rücken wir dem Ästewirrwarr zu Leibe.

Sie werden aus dem Wald gefahren und zum Trocknen aufgesetzt. Mindestens 1, besser noch 2 Jahre sollten die Äste trocknen, um ein Garant dafür zu sein, auch in Zukunft die Wärme für das Backen im Backhausofen zu gewährleisten.

Mehrere Termine sind dafür nötig um das Holz aus dem Wald zu bringen. Doch durch viele fleissige Helferhände läuft es zügig ab. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe, jeder ist  motiviert und im Team macht es allen noch mehr Spass.

Herzlichen Dank an Förster Manfred Ruf und an alle Helfern im Wald.

Palmen binden im Schulhof.

Gegen 09:00 Uhr trafen sich Kinder und Erwachsene zum taditionellen Palmen binden im Schulhof.

Die Kinder durften sich ihre Palmstecken aussuchen. Mit Hilfe eines Zugmessers wurde anschließend die Rinde vom Stecken abgeschält. Die Kinder zeigten hier viel Geschick im Umgang mit den unbekannten Werkzeugen. Auch die Eltern versuchten sich darin, und stellten fest das es doch nicht ganz so einfach ist wie es zuerst ausgesehen hat.

Unter fachkundiger Anleitung von Hubert Oberle, Manfred Kern und Herbert Kist wurden nun die Palmkräuter an den Stecken gebunden. Die Kinder und Erwachsene halfen dabei tatkräftig mit und waren mit Eifer bei der Sache. Langsam entstanden die typischen Palmen individuell für jedes Kind. Die Auswahl an „Palmkraut“ war in diesem Jahr durch die großzügigen Spenden von Josef Zimmer, Roswitha Oberle, Rabea Braun sowie dem Kindergarten, der uns seine restlichen Materialien zur Verfügung stellte, sehr groß und man konnte aus dem „Vollen“ schöpfen. Abschließend noch durch den Buchs-„Bart“ abgerundet, bekamen alle Kinder ihren eigenen Palmen den sie mit Stolz nach Hause trugen.

Viel Wissenswerte um das Brauchtum des Palmen bindens wurde an diesem Morgen an die neugierigen Beteiligten weitergegeben.

Für die Palmweihe am Sonntag, banden Sonja Schaufler, Roswitha Oberle und Tanja Edwiges kleine Sträuße, welche beim Gottesdienst ebenfalls die Weihe erhielten und an interessierte Gottesdienstbesucher abgegeben wurden.

Wir bedanken uns bei Allen die uns Palmkraut zur Verfügung gestellt haben, sowie bei Allen die geholfen haben die Zweige zu wunderbaren Palmen und Sträuße zu binden.

Ehrenamtliche Aktive Helfer geehrt.

Erstmals an der Jahreshauptversammlung wurden unsere aktiven Helferinnen und Helfer eingeladen und erhielten ein regionales Präsent als Dankeschön.

Die aktiven Helfer haben uns bei den verschiedensten Veranstaltungen ausgeholfen und unterstützt. Veranstaltungen, welche ohne diese Helfer schwerer zu stemmen gewesen wären. Darunter fallen die Weinwanderung, die Märchenwanderung, das Carolusfest, arbeiten rund um das Jubiläumsfestwochenende, das Palmen binden, beim Backhaushock usw, usw…

Hintere Reihe v.l.n.r.: Wolfgang Haas, Roswitha Oberle, Jürgen Bohleber, Mike Edwiges, Jürgen Licht, Martin Klatt, Helmut Krampfert, Armin Bäuerle, Stefan Gauss. Vordere Reihe v.l.n.r.: Hubert Oberle, Helmut Schmalz, Sonja Schaufler, Raphalea Bork, Patricia Klatt, Regina Kamm, Wolfgang Weber, OV Hans Wilhelm Juchem.

Auf dem Bild fehlen: Schmalz Thomas, Nock Michael, Westermann Claudia, Nicole Faller, Inge Kist, Katja Klöpfer, Jutta Koffer, Zimmer Josef, Jäger Lothar, Pfeiffer Philipp.

 

Bei allen Helferinnen und Helfer möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bedanken.

Vorstandswahlen bei der Jahreshauptversammlung 2024

Alle drei Jahre werden satzungsgemäß Vorstandswahlen abgehalten. So auch am 15. März 2024 bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsraum der Schlossberghalle.

Einen Wechsel hat es in unseren Reihen gegeben. Unser Kassier, Rolf Eckert stellte sein Amt zur Verfügung. Nach intensiver Suche konnten wir mit Wolfgang Haas den Vorstandsposten des Kassiers wieder besetzen.

So setzt sich unsere Vorstandschaft wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender:                          Wolfgang Weber

2.Vorsitzender:                         Franz Fallert

Schriftführerin/Pressewart:  Patricia Klatt

Kassier:                                      Wolfgang Haas

Beisitzerinnen/Beisitzer:        Ingrid Erhard

Martina Agriesti

Johannes Rettig

Simone Schönle

Tanja Edwiges

Franziska Pfeiffer

V.l.n.r. Martina Agriesti, Johannes Rettig, Franz Fallert. Patricia Klatt, Wolfgang Haas, OV Hans Wilhelm Juchem, Franziska Pfeiffer, Ingrid Erhard, Wolfgang Weber. Es fehlen: Simone Schönle und Tanja Edwiges.

 

 

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Rolf Eckert, der unsere Finanzen gewissenhaft und vorbildlich geführthat. Seine monatlichen Updatesan uns waren sehr aufschlussreich, und wir wraen jederezit über den aktuellen Stand im Bilde.

Rolf bleibt uns als Kassenprüfer weiterhin erhalten.

Weihnachstgrüße 2023

Der Heimatverein wünscht Allen Freunden, Bekannten und Gönnern ein frohes, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2024.

Die Vorstandschaft